Unter Knabbereien und Leckereien finden Sie Süßes aus dem
Naturkostbereich. Sowohl Gebäck aus hellem, wie auch aus Vollkornmehl. Schokolade von Rapunzel, Vivani
und Naturata, sowie auch salziges Gebäck von Erdmannshauser und Mayka. Lesen Sie mehr untenstehend zu
Fruchtschnitten, sowie zu Schokolade.
Fruchtschnitten sind eine ideale Ergänzung bei körperlichen und geistigen Anforderungen und für
Sportler hervorragend geeignet. Durch eine Kombination besonders hochwertiger Zutaten werden leistungsmindernde
Mangelerscheinungen vermieden und ein erhöhter Stoffwechselbedarf ausgeglichen. Fruchtschnitten zeichnen sich durch
eine ausgewogene Zusammensetzung hochwertiger natürlicher Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau aus.
Eine schonende Verarbeitung garantiert den bestmöglichen Erhalt der wertvollen Inhaltsstoffe, ohne Zusatz von
Konservierungsmitteln, Farb- und Aromastoffen sowie raffiniertem Zucker.
Schokolade
Im Extremfall kann der Griff zur Schokolade zwanghaft werden. Es gibt Berichte über Patienten, die
täglich Schokolade und Süßigkeiten im Wert von 100 Euro in sich hineinstopfen. Schokolade ist
immer ein kleiner Sündenfall: Sie enthält Zucker, kann Karies verursachen und dick machen. Der Kopf sagt daher Nein, und prompt
reizt das verbotene Objekt der Begierde noch mehr. Gerade überzeugte Naturköstler geraten ob dieser Gelüste mit sich ins Hadern.
Schokolade hat in der Vollwerternährung eigentlich nichts zu suchen. Schließlich ordnen die
Ernährungsexperten Männle, Koerber, Leitzmann, Hoffmann und von Hollen Süßigkeiten der "Wertstufe IV - Nicht empfehlenswert" zu.
Als die erste Bioschokolade vor Jahren auf den Markt kam war das Aufatmen groß: Jetzt gab es die süße Verführung wenigstens in
ökologischer Qualität.
Auf kontrolliert biologischen Kakaoplantagen wird auf chemische Dünger und Agrargifte verzichtet, die Kakaobäume werden
regelmäßig geschnitten, die Schädlinge werden mit der Hand gelesen. Gesunde Setzlinge erneuern von Zeit zu Zeit den
Pflanzenbestand. Hülsenfrüchtler, die unter den Kakaobäumen gedeihen, verbessern auf natürliche Weise die Qualität des Bodens.
Um anfällige Monokulturen zu umgehen, wird der Bio-Kakao in Mischwirtschaft angebaut, beispielsweise zusammen mit Yucca,
Mais und Bananen. Kontrolleure überprüfen direkt auf den Plantagen, ob die Vorgaben eingehalten werden.
Die Umstellung auf den Öko-Anbau ist sehr arbeitsintensiv, die Ernteerträge sinken zunächst. Das bedeutet zunächst Einkommensverluste,
die für viele Bauern in den Erzeugerländern - das sind vor allem die Elfenbeinküste, Brasilien und Ghana - nur schwer zu
verkraften sind. Voraussetzung für den Öko-Anbau sind daher faire Handelsbedingungen mit festen Abnahmeverträgen
und gerechten Preisen.
Dennoch: Aus ökologischer Sicht bleibt auch ökologischer Schokolade aus fairem Handel problematisch. Sowohl der Rohrzucker als natürlich
auch die Kakaobohnen legen weite Strecken zurück, um beispielsweise aus Brasilien zu uns zu kommen, verarbeitet und verkauft
zu werden. Immerhin haben einige Firmen eine Alternative zur Innenverpackung aus Aluminium gefunden: Herstellung und Entsorgung
von Orientiertem Polypropylen (OPP) verschlingen laut Vergleichsuntersuchungen deutlich weniger Energie als das Silberpapier.